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Schädliche
Farben
Kleine Kinder stecken ihr Spielzeug in den Mund, lecken lutschen und
knabbern daran. Teile der Farben gelangen in den Magen und werden der
Magensäure ausgesetzt. Sind Schwermetalle enthalten, können sich diese im
Körper des Kindes anreichern und zu Gesundheitsschäden führen.
Die
maximalen Gehalte an Schwermetallen in Spielzeugen sind gesetzlich
festgelegt. In europäischen und deutschen Normen sind u.a. Grenzwerte für
die Bioverfügbarkeit (Herauslösen aus dem Spielzeug) der giftigen Elemente
Arsen, Blei, Chrom, Cadmium und Quecksilber einschließlich der zugehörigen
Prüfverfahren geregelt.
Die
Grenzwerte werden auf der Grundlage des typischen, täglichen Umgangs mit den
verschiedenen Spielzeugarten festgelegt. ( Fingermalfarben z.B. anders als
Bauklötze )
Problematisch
ist in diesem Zusammenhang der Trend zu preisgünstiger Importware. Aus
Kostengründen werden bei diesen Spielzeugen oftmals qualitativ minderwertige
Rohstoffe eingesetzt und es wird auf aufwändige Kontrollen und Prüfungen
verzichtet.
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